Israelisch-Palästinensische Wirtschaftskooperation: Jenin-Gilboa Initiative

Der israelische Kreis Gilboa und der Distrikt Jenin in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) arbeiten seit einiger Zeit bei der Entwicklung von Tourismusprojekten in der Region zusammen.

Die meisten gemeinsamen Projekte in der Region haben sich bisher auf die Bereiche Wirtschaft und Handel beschränkt, und die Initiative des Kreisvorsitzenden von Gilboa, Daniel Atar, und dem Distrikt-Gouverneur von Jenin, Qadura Musa ist die erste ihrer Art im Fremdenverkehrssektor. Da Israelis Jenin nicht besuchen dürfen, bilden ausländische Touristen die Zielgruppe.

Atar berichtet bei einem Mittagessen am Rand von Jenin: „Unser gemeinsames Anliegen ist es, Touristen aus aller Welt hierherzubringen und die Wirtschaft in der Region zu fördern. Dies ist ein einzigartiges Modell, das zeigt, dass es mit gemeinsamer Arbeit und wechselseitigen Interessen und Projekten für Palästinenser und Israelis möglich ist, in Koexistenz und Frieden zu leben.“

Distrikt-Gouverneur Musa stellte die Zusammenarbeit in den weiteren Rahmen israelisch-palästinensischer Annäherung: „Wir wollen einen strategischen Frieden, ohne Zwang, unter internationalem Recht. Das ist unsere Vision.“

Die beiden Lokalpolitiker haben ein klares Ziel vor Augen: 100 000 Touristen pro Jahr in die Region zu holen.

(Haaretz, 07.12.10)

Weitere Informationen zur Jenin-Gilboa Initiative auf International Forum For Peace

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