So können sogar Blinde „sehen“

Jerusalem, 7. Februar 2012 – Wissenschaftler der Hebräischen Universität in Jerusalem haben bei von Geburt an blinden  Menschen den visuellen Cortex stimuliert, indem sie sensorische Ersatz- Apparate (SSD) verwendeten. So wird es den blinden Menschen möglich, Dinge zu „sehen“ und sogar zu beschreiben.

SSD sind nicht-invasive sensorische Hilfsapparate, die blinden Menschen via ihre vorhandenen Sinne visuelle Informationen übermitteln.

Die erstaunlichen Ergebnisse aus Dr. Amedi’s Labor  wurden kürzlich in der Revue Cerebral Cortex veröffentlicht. Abgesehen von den spektakulären klinischen Möglichkeiten, die sich so  eröffnen, bietet diese  Art von funktionaler Kernresonanztomografie ausserdem eine einmalige Gelegenheit, die Organisation eines visuellen Cortex zu erforschen, der über keine visuelle Erfahrung verfügt,  indem man das Gehirn von Menschen studiert, die von Geburt an blind sind.

Die Forschungen wurden im Labor von  Dr. Amir Amedi, im Edmond and Lily Safra Center für Neurowissenschaften und im Institut für Medizinische Forschung Israel-Kanada an der Hebräischen Universität durchgeführt.

Bild von Dr. Amedi mit dem entwickelten SSD-Gerät

Dr. Amedi trägt das SSD-Gerät

(Pressemitteilung der Hebräischen Universität Jerusalem, 7.2.12)

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