Twitter-Bilder aus dem Gazastreifen zeigen falsche Tatsachen

Zwei Bilder, die im Verlauf der erneuten Eskalation im Süden Israels bei Twitter kursierten, entsprechen nicht der Wahrheit. Die beiden Fotos wurden mehrere hundert Mal retweetet.Das eine Bild zeigt ein palästinensisches Mädchen, das blutverschmiert in den Armen seines Vaters liegt.

Khulood Badawi, der später als Informations- und Medienkoordinator des UN-Büros für die Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten identifiziert wurde, twitterte das Foto am 10. März mit folgendem Text: “Palestine is bleeding … another father killed by #Israel … another father carrying his child to a grave in #Gaza” Dieser Tweet wurde alleine 300 Mal retweetet.

Der Twitterer Avi Mayer erkannte das Bild als Reuters-Foto von 2006, auf dem ein Mädchen gezeigt wird, das bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Auch die palästinensische Aktivistin und Filmemacherin Diana Alzeer hatte das Bild getweetet, entschuldigte sich aber später dafür.

Das Foto des Mädchens war 2006 auch schon mit falschem Titel veröffentlicht. Damals korrigierte Reuters diesen Fehler einen Tag später:

A Palestinian man carries the body of three year-old Raja Abu Shaban, in Gaza August 9, 2006. The three-year-old girl who had been reported killed by an Israeli air strike in Gaza on Wednesday actually died of an accident, Palestinian medical workers said on Thursday. Workers at Gaza’s Shifa hospital said on August 10, 2006 that the initial mistake over the cause of death appeared to have arisen because the girl’s corpse was brought in at the same time as the bodies of the gunmen. REUTERS/Mohammed Salem (PALESTINIAN TERRITORIES)

Ein anderes Bild, das von Maissam Nablussi und Gaza Youth Breaks Out einen Tag später getweetet wurde, zeigte eine Explosion in Gaza mit dem Titel „Gaza Under Attack Today“. Doch auch dieses Bild, ebenfalls von der Agentur Reuters, war nicht aktuell, sondern wurde bereits 2009 während der „Operation Gegossenes Blei“ aufgenommen.

(Quelle: Times of Israel/ Israelische Verteidigungsstreitkräfte, publiziert auf dem Blog der israelischen Botschaft Berlin)

 

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Wieso will Gaza niemand helfen?

von Khaled Abu Toameh

Wer hält die Palästinenser eigentlich davon ab, aus dem Gazastreifen das Hong Kong des Nahen Osten zu machen? Ist es Israel, sind’s die Palästinenser selber oder die arabischen Länder?

In den letzten Wochen hat der HamasMinisterpräsident Ismail Haniya eine Reihe arabischer und islamischer Länder in der Absicht besucht, finanzielle Hilfe für den „Wiederaufbau“ des Gazastreifens zu erhalten. In dieser Woche nun ist Haniya mit einem Koffer voller Versprechen zur Hilfe für die palästinensischen Einwohner des Gazastreifens zurückgekehrt, aus dem Iran, Katar, dem Sudan, Bahrain und den Vereinten Arabischen Emiraten. Einige haben versprochen, Zement und Baumaterial zur Verfügung zu stellen, andere haben in Aussicht gestellt, verschiedene Wirtschafts- und Wohnungsbauprojekte zu finanzieren.

Doch Palästinenser haben sich an leere Versprechungen von arabischen und islamischen Ländern gewöhnt.

In der Vergangenheit hat die Arabische Liga den Einwohnern im Gazastreifen Hilfe in Höhe von vier Milliarden Dollar zugesagt. Doch bisher haben sie aus den arabischen und islamischen Ländern nichts  gesehen, sagen Palästinenser. Zu Beginn des Jahres beschuldigte die Hamas die Palästinensische Autonomiebehörde PA, sich einige Millionen Dollar unter den Nagel gerissen zu haben – Gelder, die von arabischen und islamischen Ländern zur Hilfe der Einwohner im Gazastreifen gespendet worden waren. Die PA bestreitet dies.

Natürlich ist es ein Leichtes, Israel die Schuld für die andauernde Krise im Gazastreifen zu geben; und so machen es auch die Hamas, die PA und der Rest der arabischen und islamischen Länder. Einzig und allein Israel ist schuld  – an allem was im Gazastreifen schief läuft, sagen sie. Wenn’s Probleme mit Drogen im Gazastreifen gibt: die Israelis müssen dahinterstecken.

Und wenn kein Strom im Gazastreifen fliesst, sind Hamas und die PA sofort zur Stelle, um Israel auch für diese Krise verantwortlich zu machen. Doch das Palestinian Center for Human Rights hat diese Woche gemeldet, dass die Palästinenser – und nicht Israel – für die Stromkrise verantwortlich sind. Die Menschenrechtsgruppe hat darauf hingewiesen, dass die Hamas meldete, der Betrieb des Energiewerks in Gaza sei aufgrund von Benzinmangel unterbrochen worden. Bis vor kurzem wurde Benzin durch unterirdische Tunnel aus Ägypten geschmuggelt. Davor ist das Benzin aus Israel gekommen, und die PA im Westjordanland kam für die Kosten auf. Doch wegen der Streitigkeiten zwischen Hamas und Fatah hat die PA die Zahlungen eingestellt. PA-Beamte beschuldigten die Hamas, Benzin für ihre eigenen Institutionen und Fahrzeuge zu stehlen.

Wenn also irgendjemand die Schuld trägt an der Tatsache, dass Hunderttausende Palästinenser ohne Stromversorgung waren, dann sind es Hamas und Fatah. Auch für die Medikamentenknappheit im Gazastreifen macht die Hamas die PA verantwortlich: sie habe diese  nicht geliefert.

Als Israel den Gazastreifen 2005 verlassen hat, bot sich den Palästinensern die Gelegenheit, die Küstengegend in das Hong Kong der arabischen Welt zu verwandeln.  Alle waren bereit, den Palästinensern im Gazastreifen zu helfen, auch Israel und Juden in den USA und Kanada. Doch die Palästinenser zogen es vor, den Gazastreifen zu einem Zentrum für islamistische Gruppen zu machen.

Seither haben diese Gruppen den Einwohnern im Gazastreifen nichts ausser Tod und Zerstörung gebracht. Heute ist der Gazastreifen drauf und dran, rückwärts zu gehen. Die Radikalen bestimmen – unter der Rückendeckung  vieler Palästinenser –, wo es lang geht, und es zeigt sich keine Hoffnung, dass in absehbarer Zukunft moderate Kräfte entstehen.

Aus diesem Grund sind Araber und Muslime nicht erpicht darauf, Dollars in Milliardenhöhe in den Gazastreifen zu überweisen. Denn sie wissen, dass das Geld für den Kauf von Waffen und Munition drauf geht  – nicht für den Bau neuer Schulen und Krankenhäuser.

Originalversion: How Come No One Wants to Help Gaza? by Khaled Abu Toameh © Stonegate-Institute, February 21, 2012.

(http://www.audiatur-online.ch 27.2.12)

Tumoroperation an äthiopischem Mädchen

Yamesrach Kebede kann wieder lachen – israelische Ärzte haben ihr das Leben gerettet. Die zehnjährige Yamesrach aus Äthiopien litt an einem großen Tumor im rechten Auge, der ihr die Sehkraft geraubt hat.

Der bereits in früher Kindheit entstandene Tumor drückte nicht nur das Auge nach außen, es bestand auch die Gefahr, dass er sich auf das Gehirn ausbreiten und somit lebensgefährlich werden würde. In Äthiopien kam eine Operation nicht in Frage, da die dortigen Krankenhäuser weder über die nötige Ausstattung noch das Know-how dafür verfügten.

 

Yamesrach Kebede nach der Operation (Foto: V. Kahana)

Doch Yamesrach Kebede hatte Glück: Vor drei Monaten begegnete sie einem Team von Augenärzten, die im Auftrag von „Save Sight“, einem von MASHAV, der Agentur für internationale Zusammenarbeit des Außenministeriums, geförderten Projekt, in Äthiopien Augen-OPs durchführten.

Nati Marcus, der Gründer und Vorsitzende der an dem Projekt beteiligten Organisation „Eye from Zion“ nahm sich des Mädchens an: „Nach einer ersten Untersuchung und der Diagnose, dass es sich nicht um einen bösartigen Tumor handelte, beschlossen wir, sie nach Israel zu bringen“, so der Arzt.

Die Aktion hatte viele Unterstützer, u.a. MASHAV, die israelische Botschaft in Addis Abeba und natürlich die Ärzte, die zustimmten, die äußerst riskante Operation durchzuführen.

Dr. Guy Ben Simon, der Yamesrach gestern am Tel Hashomer-Kinderkrankenhaus operierte, erzählt, er habe Experten auf der ganzen Welt konsultiert, bevor er in den OP-Saal gegangen sei.

 

Dr. Simon (Mitte) und Yamesrach (Foto: V. Kahana)

Die kleine Patientin, die in Begleitung ihrer älteren Schwester nach Israel gekommen ist, wird nun in Haifa ein künstliches Auge erhalten und dann nach Äthiopien zu ihrer Familie zurückkehren.

Für Simon war es nicht die erste ehrenamtliche Operation. „Ich war in vielen Delegationen von Augenoperationen in Indien, Äthiopien und anderen Orten in Afrika. […] Als [Marcus] mich wegen des Mädchens ansprach, bin ich damit zur Krankenhausverwaltung gegangen, die sofort bereit war zu helfen“, erzählt der Arzt.

Auch im nächsten Jahr plant Dr. Simon einen Aufenthalt in Äthiopien. „Ich hoffe, sie dann wiederzutreffen und noch einmal zu untersuchen.“

(Ynet, 22.02.12)

Das erste Facebook-Buch kommt aus Israel

Der israelische Autor Alex Epstein hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um für sein neues Buch „Für meinen nächsten Zauber brauche ich Flügel“ zu werben: Er veröffentlichte das gesamte Buch in 88 Teilen bei Facebook.

Ziel dieser neuen Form der Veröffentlichung sollte in erster Linie sein herauszufinden, wie sich Literatur durch soziale Medien formen lässt. Zwar sind digitale Bücher mittlerweile nichts Neues mehr, doch ahmen E-Books bisher den althergebrachten Lesegenuss nach und stellen etwa digitale Bücherregale, Lesezeichen und ähnliches zur Verfügung.

Epstein hingegen wollte einen Schritt weitergehen und die Entwicklung von Literatur in den sozialen Medien testen. Er wollte beobachten, was passieren würde, wenn der Leser selbst sofort Feedback geben kann und sieht, was seinen Freunden gefällt, welche Inhalte seine Freunde teilen und er sich durch Kommentare mit ihnen und dem Autor austauschen kann.

Dafür wählte der Autor absichtlich eine technisch sehr einfache Form der Verbreitung und veröffentlichte sein Buch in der Form eines Fotoalbums. Dadurch ist das Buch sowohl am Computer als auch auf dem Smartphone gut lesbar.

Durch die Möglichkeit, ein Buch auf der Plattform zu lesen, auf der die meisten Menschen sowieso einen großen Teil ihrer Zeit verbringen, wurde Epsteins Buch „viral“ – und das, obwohl seine Bücher bisher keinen Massenabsatz gefunden hatten.

Diese Einbindung von Literatur in das alltägliche Leben – also die Veröffentlichung der einzelnen Teile im gleichen Feed wie die Statusupdates, Fotoalben und Nachrichten der Facebook-Freunde – habe gezeigt, dass Menschen durchaus Interesse an Literatur haben und man ihnen nur die geeignete Möglichkeit geben müsse, diese zu entdecken, so Epstein.

Alex Epstein wurde 1971 in Leningrad (St. Petersburg) geboren und kam im Alter von acht Jahren nach Israel. Er hat vier Kurzgeschichten-Bände und drei Romane geschrieben. 2003 erhielt er den Literatur-Preis des Ministerpräsidenten. Die Kurzgeschichten-Bände „Blue has no south“ und „Lunar savings time“ sind auch auf Englisch erschienen.  

(Electric Literature, 15.02.12)

Zu einem Auszug aus dem Facebook-Buch auf Englisch geht es hier: www.facebook.com/photo.php?fbid=10150609367788011&set=a.10150607010303011.404919.90126328010&type=3&l=60835bb6f1&permPage=1

Ansprache des israelischen Botschafters am 5. Februar 2012

Bonjour – Guten Tag – Shalom

Shalom aus Israel und Jerusalem,

Ich schätze Ihr Erscheinen zu diesem Treffen an einem solch kalten Tag sehr; es beweist Ihre Hingabe und Ihre Freundschaft dem Staat Israel gegenüber.

Für mich, als Botschafter des Staates Israel, ist es eine grosse Freude und Ehre, Sie heute hier zu treffen.

Ich freue mich so viele Freunde aus der ganzen Schweiz zu sehen, die ihre Liebe und Unterstützung für Israel in dieser herzerwärmenden und bewegenden Zusammenkunft ausdrücken.

Sie und wir, das Volk Israel, sind vereint und eins.

Vor ein paar Tagen hatte ich die Freude in meinem Büro, einen guten Freund, den Präsidenten von Pro-Israel, Werner Scherrer, zu treffen. Dabei habe ich einiges über Ihre Aktivitäten und die Unterstützung für Israel in den vergangenen Jahren gelernt.

Ihre Unterstützung gibt uns sie Kraft, unsere Köpfe hochzuhalten und auf eine bessere Zukunft zu hoffen.

Ihre Unterstützung hilft uns, schwierige Zeiten zu überwinden und uns an positiven Momenten zu erfreuen.

Ich möchte Ihnen dafür danken. Gott segne Sie!

Liebe Freunde, Sie werden sich kaum wundern, dass Sie von mir von den schwierigen Zeiten hören, durch die Israel geht. Diese Periode ist vielleicht eine der schwierigsten Zeiten seit der Gründung des israelischen Staates.

Immer wieder hören wir die Stimmen von muslimischen Fundamentalisten, die die Existenz des Staates Israel verleugnen. Diese Stimmen werden immer stärker von Aktivisten in ganz Europa getragen, welche dazu aufrufen Israel, dessen Wirtschaft und eigentlich die Existenz zu delegitimieren.

Im Grunde wird ein Krieg gegen Israel geführt, ein Krieg der Worte, der rhetorischen Beleidigung, des Hasses und der Verfälschung der Realität.

Dieser Krieg versucht genau das zu erreichen, was tausende von auf Israel abgefeuerten Raketen im letzten Jahr erreichen wollten; nämlich die israelische Gesellschaft zu terrorisieren und zu destabilisieren; die einzige florierende Demokratie im Nahen Osten, den einen und einzigen jüdischen Staat.

Als ob die Unterstützung der Aktivisten für den Krieg noch nicht genug wäre, laden sie auch noch die Leiter unserer ärgsten Feinde nach Genf ein, in die Hauptstadt der Menschenrechte, wo sie eine öffentliche Plattform erhalten und Israel und dessen Volk weiter dämonisieren.

Liebe Freunde, während dem letzten Jahr waren wir Zeugen einer schönen Entwicklung, dem sogenannten Arabischen Frühling, wo autoritäre Regime mit freien und demokratisch gewählten Regierungen ersetzt wurden.

Aber so idyllisch das auch klingt, diese Entwicklungen stärken leider mehr die radikalen, statt die moderaten und friedlichen Stimmen. Diese radikalen Stimmen sind – was nicht überrascht – gegen Israel und das jüdische Volk gerichtet, eine beunruhigende Wahrheit für uns und auch für Sie.

Die arabische Welt, von der wir uns erhofften, dass sie Frieden und neue Werte von Toleranz, Liberalismus und Menschenrechte bringen würde, ist viel eher eine Welt, die in Richtung Fundamentalismus und Hass strebt.

In Tunesien, eigentlich einem neuen Zuhause für ein sogenannt moderates Regime, wurde vor zwei Wochen der Hamas Premierminister von einer „Tod den Juden“ schreienden Menge empfangen. Seine Antwort an diese Menge war, dass er Israel niemals anerkennen werde und der Menge anbot, sie könne bei der Eroberung Jerusalems und Israels mitmachen.

Die sogenannt moderaten Mitglieder der Muslimbrüderschaft in Ägypten rufen dazu auf, den Friedensvertrag mit Israel aufzuheben und einige von ihnen schlugen sogar vor, den israelischen Botschafter abzuschlachten.

Und ich frage Sie: ist das die moderate arabische Welt, die wir zu sehen hofften?

Liebe Freunde, dieser Anstieg radikaler Stimmen ist nicht vielversprechend für Israel.

Heute, mehr denn in der Vergangenheit, müssen wir vorsichtig sein.

Vor Jahren wurde gesagt, dass Israel ein kleines Land umgeben von einem Meer des Hasses und der Feindseligkeit sei. Heute ist dies noch wahrer denn jemals zuvor.

Glücklicherweise ist Israel nicht alleine;  Israel hat Sie und zahlreiche andere Unterstützer, die aufrichtig an das, was Recht ist, glauben. Die willens sind, für die Wahrheit ihre Stimme zu erheben und die Lügen, mit denen wir konfrontiert sind, zu konfrontieren.

Das ist der Grund, liebe Freunde, wieso Ihre Hilfe und Unterstützung vital sind für Israel.

Israel braucht Sie, damit Sie lauter und mit viel Nachdruck gegen die Israel dämonisierenden Stimmen aufstehen.

Sie gehen auf die Strasse, setzen Paraden in Gang, verbrennen unsere Flagge, veröffentlichen irreführende Artikel in den Zeitungen, sie verführen die westlichen Öffentlichkeiten und manipulieren Realitäten.

Wir und Sie sollten nicht ruhig bleiben!

Sie und ich sollten unsere Anstrengungen verstärken. Israel wird, mit Ihrer Hilfe, die Kraft finden, diese schwierigen Zeiten zu überwinden.

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Bleiben Sie mit uns vereint im Einsatz für die geteilten Werte: für unseren Glauben an die Menschheit, an die Liebe zum Frieden und an eine bessere und friedlichere Zukunft.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Gott segne Sie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amb Ron Prosor addresses UN Security Council on the situation in the Middle East

As we gather in this chamber, an alarm bell is ringing. Never has it been so clear that Iran is seeking to build a nuclear weapon.

As this is the first time that I have addressed the Security Council in the New Year, let me congratulate the five new Council members on their election. I wish each of you the best of luck in navigating the sometimes stormy debates of this hall.

As we gather in this chamber, an alarm bell is ringing. Never has it been so clear that Iran is seeking to build a nuclear weapon. This is the single greatest threat to the security of the entire world.

Now is the time to act. Tomorrow is too late. The stakes are too high. The price of inaction is too great.

The latest IAEA reports prove beyond any doubt that Iran has a nuclear weapons program, which is advancing rapidly. Iran recently announced that it will enrich uranium to a 20 percent-level at its nuclear facility in Qom. There is no plausible civilian justification for this action. It blatantly violates numerous resolutions of this Council – and will bring Iran significantly closer to producing weapons-grade, highly enriched uranium.

Each and every member of the United Nations – and particularly this Council – should lie awake at night thinking about what would happen if the regime in Tehran gets ahold of the most dangerous weapon on earth.

Only the pressure of a united international community can stop Iran from continuing its march toward nuclear weapons. The political and economic price that Iran will pay must be clear. Israel commends the recent steps taken by the U.S, the EU, and others in this regard. Although these are important steps, we all must judge them based on their results. It is time for the rest of the international community – and this Council – to join these efforts.

Mr. President,

We come together today after a year of turmoil in the Middle East. Great challenges stand on the horizon. People are demanding dignity and seeking liberty after generations of oppression. Extremism threatens fragile societies. Human rights continue to be trampled. Unrest has shaken the foundation of the political order from the straits of Gibraltar to the Persian Gulf to the Caspian Sea.

And what issue has this Council deemed the most pressing in its monthly debate on the Middle East? Surprise, surprise… the status of municipal building applications in the West Bank.

Israeli settlements have been discussed in this chamber time and again – but the time that this Council dedicates to candid debate about the basic challenges facing the Middle East remains scarce. In the last two monthly briefings by the Secretariat, barely a square inch of Jerusalem or the West Bank was left unexamined. Yet, entire Middle Eastern countries where people are being killed, repressed and tortured daily continue to go without mention.

This is logic turned on its head.

Let me be clear: resolving the Israeli-Palestinian conflict is important on its own merits – so that Israelis and Palestinians alike can lead peaceful, secure and prosperous lives. But the misallocation of the Security Council’s time, energy and resources erodes its credibility.

How many times have members of this Council – and many others – repeated this statement: the Israeli-Palestinian Conflict is the central conflict in the Middle East. If you solve that conflict, you solve all the other conflicts in the region.

Today one would ridicule that statement. It is obvious that Yemen, Syria, Egypt, Bahrain, and many other conflicts in the Middle East have nothing to do with Israel. The constant repetition of the statement does not make it true.

And how many times have members of this Council – and many others – repeated: settlements are the primary obstacle to peace. The repetition of the statement also does not make it true.

The primary obstacle to peace is not settlements. The primary obstacle to peace is the so-called „claim of return.“ Let me repeat that: the major hurdle to peace is the Palestinian’s insistence on the so-called „claim of return“.

You will never hear Palestinian leaders say „two states for two peoples“. If you ever hear them say „two states for two peoples“, please phone my office immediately. Call me „collect“ in the event of such an unprecedented occurrence.

You won’t hear them say „two states for two peoples“ because today the Palestinian leadership is calling for an independent Palestinian state, but insists that its people return to the Jewish state. This would mean the destruction of Israel.

The idea that Israel will be flooded with millions of Palestinians will never be accepted. The international community knows it. The Palestinian leadership knows it. But the Palestinian people aren’t hearing it. In a poll conducted by the Palestinian Center for Public Opinion last November, 90% of Palestinians said that they would not give up the „claim of return.“ This gap between their perception and reality is – and will remain – the major obstacle to peace.

Since the Palestinian leadership refuses to tell the Palestinian people the truth, the international community has the responsibility to tell them the truth. You have a responsibility to stand up and say that the so-called „claim of return“ is a non-starter.

Yet, many around this table who never miss an opportunity to tell Israel what it has to do for peace – mumble, stutter and conveniently lose their voices when it comes time to tell the Palestinian people about the basic compromises they will have to make for peace.

Mr. President,

The Palestinians‘ refusal to recognize Israel’s right to exist as a Jewish state goes hand-in-hand with a culture of incitement in mosques, schools and media. Day after day, children are taught to pursue violence – and to hate, vilify, and dehumanize Israelis and Jews.

Let me be clear. I am not only talking about Hamas in Gaza – but also about the Palestinian Authority in the West Bank, where you can’t turn a corner without seeing terrorists and terrorism glorified.

This month – on January 9th – Palestinian Authority television broadcast the proceedings of an event celebrating Fatah’s 47th anniversary. It featured asermon by the PA’s most senior religious leader – Mufti Muhammad Hussein – who presented the killing of Jews as a sacred goal for all Muslims.

His comments were deeply disturbing. But what was even more disturbing is that no one from the Palestinian Leadership stood up and condemned his comments, denounced his actions or dissociated themselves from his message. Their silence speaks volumes.

Mr. President,

The path to peace is clear. The international community must tell the Palestinians unequivocally that unilateralism is a dead-end – and that direct negotiations are the only way forward. Recent talks in Amman are a positive step in this regard – and I would like to take this opportunity to thank King Abdullah for helping to facilitate these meetings.

Now Israelis and Palestinians must take the next step toward peace together. It’s time to stop negotiating about negotiating. It’s time to stop meeting about meeting. It’s time to stop talking about talking.

Yet, instead taking steps toward peace with Israel, President Abbas continues to flirt with the dangers of unity with Hamas. The Quartet has long applied three principles that Hamas must adopt to become a legitimate actor in the peace process.  It must renounce violence, recognize Israel and abide by prior Palestinian agreements.

The bar could not be set any lower. Yet, at no point has Hamas satisfied these conditions – or indicated any intention to do so. It says no to negotiation. It says no to recognition of Israel. And it continues to carry out violence against Israel, day after day.

Any who suggest that Hamas is a partner for peace should take a trip to the Gaza Strip. The area remains a launching ground for constant rocket attacks targeting Israeli cities and civilians. Last year, some 700 rockets were fired into Israel. That’s an average of almost two rockets fired every single day.

Let me state clearly what I have said in numerous letters to the Security Council and in previous debates: the situation in Gaza is very serious. One spark could ignite a dangerous escalation. The Security Council has an obligation to act boldly and immediately. Yet, this Council still has not found the time or the will to utter a single syllable of condemnation against these attacks. The silence is deafening.

No people should be expected to live under such terror. No government should be expected to stand idle in the face of such violence.

Later this month, the Secretary-General will visit Israel – and see the threats we face with his own eyes. Let’s hope that his trip brings a bit of new perspective to this organization about the real obstacles to peace and security – and the real issues of extremism, terrorism and incitement in our region.

Mr. President,

The challenges facing the Middle East are growing every day. They stand clearly before this Council. They threaten all of us. And it is on your shoulders to confront them with courage and with leadership. Tired rhetoric and misplaced focus has too often characterized this debate. It will no longer suffice. As Iran inches closer to a nuclear weapon, as extremists spread terrorism and hate, as the enemies of peace test the resolve of the international community, silence is not an option.

Confronting these fundamental threats will not be easy. It will require struggle and sacrifice. As Winston Churchill once said, „We must be united, we must be undaunted, we must be inflexible.“ At this critical moment, for the sake of our children and our common future, the world has no other choice.

Hamas Führer Ismail Haniyya in Tunesien

„We will Never Ever Recognize Israel“

„Palestine stretches from the Mediterranean Sea to the Jordan River“

http://de.wikipedia.org/wiki/Hamas#Ideologie