Byzanz bis Bauhaus: architektonische Vielfalt in Israel

Israel hat zahlreiche architektonische Stile, die sich schön in die Landschaft einfügen. Es gibt mehr als genug zur Auswahl, denn Israels moderne Architektur ist eine eklektische Mischung von Antike bis zu Avantgarde. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber der folgende Artikel versucht, die Top 10 vorzustellen; darunter das YMCA-Gebäude in Jerusalem, das vom Architekten des Empire State Buildings entworfen wurde, aber auch das Tel Aviv Museum, der Oberste Gerichtshof oder die Chaim Weizmann Residenz in Rehovot.

http://israel21c.org/culture/the-top-10-must-see-buildings-of-israel?utm_source=Newsletter+2%2F8%2F2012&utm_campaign=February+8+2012+&utm_medium=email

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Die KKL-Israelreise 6. bis 15. Juni 2012

10 Tage voller unvergesslicher Höhepunkte
zum Flyer: http://goo.gl/kBfrv

Die Erweiterung des Tel Aviv Museum of Art von Preston Scott Cohen

Der Anflug auf Tel Aviv ist jedes Mal von neuem ein Erlebnis. Einem Riff aus Meerschaum gleich scheint sich die weisse Stadt aus den Fluten zu erheben. Plötzlich nimmt man zwischen den wie Zuckerwürfel hingestreuten Häusern ein flaches Objekt wahr, das an ein urtümliches Raumschiff aus «Star Wars» erinnert – gestrandet zwischen den Betontürmen am Shaul-Hamelech-Boulevard. Es handelt sich um das Amir Building, den neuen, vom amerikanischen Postdekonstruktivisten Preston Scott Cohen geplanten Westflügel des Tel Aviv Museum of Art. Dank dem fast 50 Millionen Franken teuren Neubau verdoppelt sich die Geschossfläche von Israels wichtigster Institution für moderne und zeitgenössische Kunst von 16 000 auf über 34 000 Quadratmeter. Wie ein Eisberg zur Hälfte unsichtbar, bietet das Bauwerk in elf Galerien fortan Platz für eine eindrückliche Inszenierung israelischer Kunst der letzten 100 Jahre, für Architektur- und Designschauen sowie – im unterirdischen Hauptsaal – für Wechselausstellungen. Dadurch ist der vor 40 Jahren eingeweihte brutalistische Altbau von Dan Eytan und Yitzchak Yashar mit seiner legendären, in Form einer räumlichen Acht angelegten Saalfolge frei geworden für die hochkarätige Museumssammlung internationaler Kunst vom Impressionismus bis heute.

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