So können sogar Blinde „sehen“

Jerusalem, 7. Februar 2012 – Wissenschaftler der Hebräischen Universität in Jerusalem haben bei von Geburt an blinden  Menschen den visuellen Cortex stimuliert, indem sie sensorische Ersatz- Apparate (SSD) verwendeten. So wird es den blinden Menschen möglich, Dinge zu „sehen“ und sogar zu beschreiben.

SSD sind nicht-invasive sensorische Hilfsapparate, die blinden Menschen via ihre vorhandenen Sinne visuelle Informationen übermitteln.

Die erstaunlichen Ergebnisse aus Dr. Amedi’s Labor  wurden kürzlich in der Revue Cerebral Cortex veröffentlicht. Abgesehen von den spektakulären klinischen Möglichkeiten, die sich so  eröffnen, bietet diese  Art von funktionaler Kernresonanztomografie ausserdem eine einmalige Gelegenheit, die Organisation eines visuellen Cortex zu erforschen, der über keine visuelle Erfahrung verfügt,  indem man das Gehirn von Menschen studiert, die von Geburt an blind sind.

Die Forschungen wurden im Labor von  Dr. Amir Amedi, im Edmond and Lily Safra Center für Neurowissenschaften und im Institut für Medizinische Forschung Israel-Kanada an der Hebräischen Universität durchgeführt.

Bild von Dr. Amedi mit dem entwickelten SSD-Gerät

Dr. Amedi trägt das SSD-Gerät

(Pressemitteilung der Hebräischen Universität Jerusalem, 7.2.12)

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PFLANZEN SIE IHREN EIGENEN BAUM IN ISRAEL

Der Baum ist für uns Menschen ein starkes Symbol des Lebens und der Hoffnung.
Helfen Sie uns, Israel zu begrünen.

Der KKL – Keren Kayemeth Leisrael hat vielen Menschen aus aller Welt ihren Traum eines eigenen Baumes in der Erde des Gelobten Landes ermöglicht. Über 240 Millionen so gepflanzte Bäume haben das einst karge Land wieder in die blühende Landschaft verwandelt, die es einmal war.

Gerne pflanzen wir für Sie einen oder mehrere Bäume im Tiberias Schweizerwald, oberhalb des Sees Genezareth. Machen Sie sich damit eine besondere Freude. Oder beschenken Sie als Zeichen Ihrer Liebe und Wertschätzung Menschen zu einem Feiertag, zum Geburtstag, zu einem Jubiläum,
als Gastgeschenk oder zur Erinnerung an einen lieben Verstorbenen mit einem oder mehreren Bäumen im Heiligen Land.

WIR SCHAFFEN EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT FÜR DIE MENSCHEN
VON HEUTE UND DIE KINDER VON MORGEN.

Gerne pflanzen wir auch für Sie oder für Menschen Ihres Herzens einen oder mehrere Bäume im Tiberias Schweizerwald, oberhalb des Sees Genezareth.

Machen Sie sich damit eine besondere Freude. Oder beschenken Sie als Zeichen Ihrer Liebe
und Wertschätzung Ihnen nahestehende Menschen zu einem Feiertag, zum Geburtstag, zu einem
Jubiläum, als Gastgeschenk oder zur Erinnerung an einen lieben Verstorbenen mit einem oder
mehreren Bäumen in Israel.

BAUM BESTELLEN

 

 

Quelle: Keren Kayemeth Leisrael

Israel: Lessons in Development Performance Through Adversity

Developing countries would do well not to ignore the many lessons that can be drawn from Israel’s impressive economic progress in the face of stark challenges of security, geography and resources.

No one need reminding that Israel’s external image is dominated by pictures of conflict and perceptions of injustice. Lost in this portrayal, however, is how smart and successful Israel has been in developing its economy. This Paper surveys Israel’s impressive economic growth story.

There is no single explanation for Israel’s success, although high on the list is surely its commitment to research and development. Also vital has been the mind-set that living in a rough regional neighbourhood has engendered amongst the population – of robust accountability across society, long-term thinking and a problem-solving ethos.

Today Israel is not only a world leader in diamond polishing and cutting, but more recently in software, semi-conductors and telecommunications, where the concentration of hightech start-up industries has given it the monikers ‘Silicon Wadi’ and ‘Start-up Nation’. In addition, its rapid agro-development in a dry Mediterranean climate has meant that since independence in 1948, Israel’s agricultural output has increased 16-fold, whilst simultaneously decreasing water usage in the industry by 40 per cent in 60 years. Assessing why Israel has done so well in economic terms – and certainly by comparison to its neighbours – is typically shaped by one’s view of the region’s politics, ancient and contemporary. Nevertheless, developing countries would do well not to ignore the many lessons that can be drawn from Israel’s impressive economic progress in the face of stark challenges of security, geography and resources.

To read the Paper by Greg Mills

Swiss ‘solartaxi’ rolls into Israel

Environmental Protection Minister Gilad Erdan praises vehicle inventor Louis Palmer as global educator for ‘better life.’

A blue capsule of a car hitched by trailer to solar panels rolled through the Tel Aviv garden courtyard of the Council for a Beautiful Israel on Tuesday afternoon, with Swiss “solartaxi” inventor Louis Palmer and Israeli Environmental Protection Minister Gilad Erdan inside. “You brought the sun back Israel, but we want rain,” Erdan said to Palmer, laughing, as they stepped inside the vehicle.
Palmer’s solartaxi, which has traveled 60,000 km. in 40 countries since its launch in 2007, made its virgin visit to Israel this week as part of its “Solar Journey” campaign, produced by the Council for a Beautiful Israel and the country’s EcoCinema Association.

EcoCinema will screen a documentary of Palmer’s journey at its film festival next week. The solar car, Palmer explained in a press conference following the drive, was a vision of his as an 11-year-old child in 1982, a dream that he eventually decided to realize in 2003, while working as a teacher.
“I thought that when I grow up I want to travel around the world,” Palmer said. “But our teacher told us if you use petrol you will be part of the problem.”

Amazed over 20 years later that the vehicle still did not exist commercially, he decided to take on the effort himself.
“I didn’t have a clue how to build a car. I have a Swiss bank account of course, but it didn’t mean anything,” he said, noting, that car developers were demanding 4 million euros to do the job, while he, as a teacher, only had about 4,000. Initially heading to his hometown University of Lucerne, Palmer presented an intricate design of a car with two wheels in the front and one in the back that would “look like a Lamborghini.”

He eventually attracted 200 people and many sponsors to help him in his efforts. And in July 2007, he took off from Lucerne, in a fully functioning solar vehicle. “I didn’t even know where to go exactly,” he said.

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den Chemiker Daniel Shechtman aus Israel.

Stockholm. – «Wir haben mit Shechtman über den Preis am Telefon gesprochen. Er war sehr aufgeregt und sehr begeistert. Er sagte, er habe lange darauf gehofft, aber die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben», sagte der ständige Nobel-Sekretär Staffan Normark am Mittwoch in Stockholm.

 

Gegenüber der deutschen Presse-Agentur dpa wollte Shechtman noch keine Auskunft geben. «Bitte haben Sie Verständnis – ich muss erst einmal meine Frau anrufen», sagte er.Shechtman heisst der diesjährige Träger des Nobelpreises in Chemie. (Keystone)

Shechtman entdeckte 1982 Quasikristalle, die aus Aluminium und Mangan bestanden. Sie standen zunächst im Widerspruch zu den grundlegenden Gesetzen der Kristallographie. Shechtmans Forschung habe «das Verständnis der Chemiker von Feststoffen fundamental verändert», hiess es in der Erklärung des Nobelpreiskomitees.

Quasikristalle erinnern in der Struktur an islamische Mosaike, wie sie im mittelalterlichen Alhambra-Palast von Spanien zu sehen sind, erläuterte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm.

«Shechtmans Arbeit hat zu einem Paradigmenwechsel in der Chemie geführt», sagte der Chef des Chemie-Nobelkomitees, Lars Thelander. «Seine Arbeit traf auf grosse Skepsis. Aber Dank der hohen Qualität seiner Daten konnte der Meinungsstreit beendet werden.»

Die feierliche Überreichung der höchsten Auszeichnung für Chemiker, die mit 10 Millionen Schwedischen Kronen (1,3 Millionen Franken) dotiert ist, findet traditionsgemäss am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

Shechtman wurde 1941 in Tel Aviv geboren und ist emeritierter Professor am Technion, dem Israel Institute of Technology, in Haifa. (sda)

Recycling-Rad aus Altplastik: Dem Fahrer anpassbar

Frii – Rad aus Altplastik mit eigenwilliger Optik (Foto: Dror Peleg)

Wie toll man in Israel, zumindest in Tel Aviv, fahrradfahren kann, ist eine Entdeckung unserer Zeit. Einen Weg für umweltfreundlichere Mobilität auf zwei Rädern zeigt Designstudent Dror Peleg von der Jerusalemer Kunstakademie Bezalel auf. Er entwickelte als Abschlussarbeit ein Fahrrad, das mittels Spritzgussverfahren aus altem Plastik hergestellt wird. Das “Frii” getaufte Gefährt ist für den Stadtverkehr gedacht und kann an seinen Benutzer angepasst werden…

http://drorpeleg.com – Im Hinblick auf die Massenproduktion von Rädern mit wenig Ressourcen ist die Herstellung des Rads darauf ausgelegt, weniger arbeitsintensiv und zugänglicher zu sein als die Produktion herkömmlicher Räder.

“Frii” ist an die Bedürfnisse des Fahrers anpassbar

Der Hintergedanke ist, den Prozess so variabel zu gestalten, dass er für die Kapazitäten lokaler Industrie optimiert werden kann. Bei der Herstellung von Frii werden die Lager und Rollen bereits vor dem Spritzvorgang montiert. Die Reifen werden erst nachträglich auf die Räder aufgetragen. Sie sind Vollmaterial und daher pannensicher. Durch die Möglichkeit, den Sattel in verschiedenen Größen zu spritzen, kann das Rad auf die Größe des zukünftigen Lenkers eingestellt werden.

Technik diktiert Design

Die durchgehende Verwendung von Plastik bringt die Notwendigkeit für technische Adaptionen mit sich. So beträgt der Radumfang nur 20 Zoll, die kürzere Gabel und zusätzliche Rippen machen das Fahrrad belastbarer. Dies führt zu einer sehr eigenwilligen Optik des bunt gehaltenen “Plastikesels”. Einzig mit Komfortfunktionen spart die Erfindung des israelischen Studenten, denn gefahren wird nur in einem Gang. Ob und wann “Frii” in die Massenproduktion geht, ist noch nicht bekannt.

von http://www.hagalil.com 27. Juli 2011

Trinkwasser für China, auf israelische Art

Israels IDE Technologies baut Chinas größte und „grünste“ Meerwasserentsalzungsanlage, um den wachsenden Energiebedarf  des Landes zu decken.

IDE Technologies hat einen grüneren Weg eingeführt, um Wasser zu entsalzen. Als Pilotprojekt in China hat das israelische Unternehmen eine Win-Win-Lösung für die umweltbewussten Chinesen erarbeitet.

Im April hat IDE eine große Anerkennung erhalten, als es den „2011 Global Water Award“ auf dem Global Water-Gipfel in Berlin gewonnen hat. Mit einer Keynote von ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan, hat die renommierte Preisverleihung hunderte der Spitzenkräften aus der globalen Wasserwirtschaft angezogen.

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IDE’s installation in Tianjin